Absage Graz


Steirisches Lymphligatreffen in Graz

Samstag, den 19.9.2020 um 12.00 Uhr

Leider muss die Veranstaltung aufgrund der steigenden Covid-19 Infektionszahlen (gelbe Ampel Graz) abgesagt werden! Kommen Sie gesund durch den Herbst!

Forschung: Anonyme Umfrage zu Arm-Lymphödem – bitte mitmachen!

Die Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des Universitätsspitals Zürich führt eine Online Befragung von Arm-Lymphpatient*innen durch. Zürich ist an die Österreichische Lymph-Liga herangetreten, die Forschungen zu unterstützen!
Einer der Forschungsschwerpunkte liegt auf der Untersuchung von Lebensqualität und Funktionseinschränkungen durch ein Lymphödem sowie deren Verbesserung nach Operationen (bspw. Liposuktion, Lympho-venöser Bypass oder Transplantation von Lymphgewebe). Die Ergebnisse der Studie sollen im Besonderen dazu dienen zu einem späteren Zeitpunkt das Verbesserungspotential verschiedenster konservativer Therapiemodalitäten und Operationen miteinander zu vergleichen und somit einen wesentlichen Beitrag für die Lymphödem Forschung leisten.
Hier geht es zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/G9XCFBV

Steirisches Lymphligatreffen in Graz

Samstag, den 19.9.2020 um 12.00 Uhr

Prim. Dr. Gert Apich spricht zum Thema:
“Bewegung und Lymphödem”
(welche Sportart ist günstig und welche nicht geeignet, auch das Thema “Trampolin” wir angesprochen werden)

Karin Zotl (ÖLL Steiermark):
Unterschiede und Sinn der manuellen und maschinellen Lymphdrainage (intermittierende pneumatische Kompression (IPC)

Selina Koch (Ortho-Aktiv), Oliver Finster (OFA), Norbert Erker (OFA):
Neues in der Kompressionsversorgung und Pflege bei Lymphpatienten/innen

Für Interessierte gibt es die Möglichkeit einer kostenlosen Fußanalyse zur Beseitigung von Ungleichgewichten durch das Ödembein. Im Anschluss lädt die Firma Ortho-Aktiv zu einem kleinen Imbiss & Getränken.

Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten bei Frau Karin Zotl T: +43 660 346 1517, E: steiermark.lymphliga@lymphliga.at
Ort: Sanitätshaus Ortho-Aktiv
Gradnerstrasse 108
8055 Graz
www.orthoaktiv.at

Sehr geehrte ÖLL-Mitglieder!

Wir hoffen, dass Sie wohl auf sind. In dieser schwierigen Zeit möchten wir mit diesem Schreiben Ihnen die eine oder andere Unsicherheit nehmen.

COVID-19 (Coronavirus): Verhaltensweisen für LymphödempatientInnen:

Zusätzlich zu den vom Bundesministerium Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und dem Bundesministerium für Inneres herausgegebenen aktuellen Verhaltensweisen – Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus ( Civid-19) (siehe https://www.bmi.gv.at/bmi_documents/2427.pdf ), sollten noch einige Informationen und Verhaltensweisen beachtet werden.

Als Lymphödem Patientinnen und Patienten zählen Sie in der Regel nicht zu der genannten Risikogruppe von PatientInnen wegen Immunabwehrschwäche, da diese Immunabwehrschwäche, nur für lokal auf die Lymphödem betroffenen Organe (Beine, Arme usw.) beschränkt sind,

Es sei denn Sie haben neben ihrer Lymphödem Erkrankung auch allgemeine Risikofaktoren wie:

  • Im zunehmenden Alter über 65 (sicher aber über 70) Jahre
  • Chronische Lungenerkrankungen (Asthma, COPD, Lungenfibrose)
  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Herzens
  • Diabetes mellitus
  • Therapie zur Immunsuppression (nach Organtransplantation, Rheumatherapie mit Cortison-Therapie)
  • Laut Aussage des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt es derzeit kaum Informationen dazu, wie Krebspatienten auf eine Infektion mit Corona reagieren. Da sie jedoch ein geschwächtes Immunsystem haben können, könnten sie auch schwerer an der Lungenkrankheit Covid-19 erkranken. Deswegen sollten Krebspatienten die empfohlenen Hygienemaßnahmen unbedingt einhalten.
    https://www.mdr.de/brisant/corona-vorerkrankung-risiko-100.html

Aber ganz wichtig sind auch:

  • Atemhygiene
  • Das Meiden von sozialen Kontakten – Abstand von mind. 1m
  • Keine Berührung von Auge, Nase oder Mund mit der Handoder weitere, hier nicht aufgelistete, vom Gesundheitsministerium genannten Risikofaktoren.
  • Da Sie wegen Ihres Lymphödems ohnedies zu besonderen Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen mit Seife, Desinfektion und Hautpflege geschult sind und dies wahrscheinlich streng einhalten, sollte Sie gerade wegen der Gefahr der Infektion mit Coronavirus (Covid-19) diese Hygienemaßnahmen besonders einhalten.
  • Weitere,  hier nicht aufgelistete, vom Gesundheitsministerium genannten Risikofaktoren und Schutzmaßnahmen: https://www.bmi.gv.at/bmi_documents/2427.pdf
    • Sollten Sie wegen der verhängten Ausgangsverbote oder wegen Schließung von Therapieinstituten oder Praxen von TherapeutInnen verhindert sein, die notwendigen Manuellen Lymphdrainagen zu bekommen, intensivieren Sie Ihre erlernten Gymnastikprogramme zu Entstauung und/oder wenden Sie täglich mehrmals die von Ihnen selbst erlernten Lymphdrainage-Griffe an sich an.

Bezüglich der Beachtung und Umgang mit den Kompressionsbehelfen verweisen wir auf die Informationen auf der Homepage der GDL (Gesellschaft deutschsprachiger Lymphologen) https://www.gdlymph.eu/covid-19-coronavirus-richtlinien-fuer-die-gemeinschaft-der-lymphgefaesskrankheiten/

Bei Krankheitszeichen wie Fieber, oder Grippe ähnlichen Symptomen (Gliederschmerzen, Müdigkeit Schüttelfrost) rufen Sie die HOTLINE 1450.

Sie sollten aber dabei auch unbedingt angeben, dass Sie an einem Lymphödem leiden, und/oder dass Sie schon (oder auch nicht) ein Erysipel erlitten haben. Fieber, besonders mit Schüttelfrost sind auch klassische Zeichen eines Erysipels und muss nicht gleich eine Coronavirus- Infektion sein!

Behalten Sie Ruhe und vermeiden Sie Stress! Wegen des Lymphödems allein haben Sie kein erhöhtes Risiko einen Coronavirus-Infekt zu bekommen oder schwerer daran zu erkranken!

Wir werden Sie auch auf unserer Homepage und auf Facebook am Laufenden halten!

Wir wünschen alles Gute und bleiben Sie zuhause!

Ihre Österreichische Lymph-Liga

COVID-19 (Coronavirus)

COVID-19 (Coronavirus) Richtlinien für die Gemeinschaft der Lymphgefäßkrankheiten

Dieser Coronavirusstamm ist neu und wissenschaftlich noch nicht eingehend untersucht. Obwohl Aspekte des gesunden Menschenverstands immer hilfreich sein werden, ist es wichtig, dass Sie die Ratschläge des Gesundheitsministeriums beachten und wie diese sich auf Sie persönlich auswirken. Die folgenden Vorschläge wurden auf der Grundlage der aktuellsten uns zur Verfügung stehenden Ratschläge unserer wissenschaftlichen und medizinischen Berater erstellt, sollen aber die Ratschläge, die Sie von Ihrem Arzt erhalten haben, nicht ersetzen.

Lymphödem-Experten berichten, dass in fast allen Fällen ein Lymphödem (LÖ) allein nicht anfälliger für das Coronavirus macht. Die einzige Ausnahme bilden die sehr seltenen primären LÖ-Patienten, die ausgedehnte lymphatische Anomalien im Brustkorb, vor allem in der Lunge, haben und eine generalisierte Immunschwäche aufweisen. Wir gehen davon aus, dass diese Patienten bereits wissen, dass sie per se gefährdet sind.

Generelle Verhaltensweisen:

  • Bleiben Sie ruhig. Panik und Angst werden Ihnen und Ihren Mitmenschen nicht helfen.
  • Das Virus breitet sich hauptsächlich durch Niesen und Husten von Mensch zu Mensch aus, aber wir können es auf unseren Händen tragen, und es überlebt auch auf harten Oberflächen für einige Zeit – wie lange, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, also sollten Sie am besten vorsichtig sein. Es wird angenommen, dass es auf Stoffen zwischen 3 und 48 Stunden überleben kann, was wiederum von vielen verschiedenen Faktoren abhängt.
  • Das Virus gelangt durch Nase, Mund oder Augen in den Körper, wenn jemand hustet oder niest oder wenn man es an den Händen hat und dann das eigene Gesicht berührt.
  • Die Hauptsymptome sind Fieber, Husten, Halsschmerzen und eine ungewöhnliche Müdigkeit.

Personen mit LÖ sollten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie andere treffen, obwohl dies eine größere Herausforderung sein kann, wenn Sie als Teil der Behandlung einen Kompressionsstrumpf tragen. Jeder sollte folgendes beachten:

  • Waschen Sie sich vor jeder Abreise gut die Hände mit Seife und waschen Sie sich auch am Zielort gut die Hände. Waschen Sie sich tagsüber häufig die Hände.
  • Wenn Sie gemeinsam genutzte Geräte wie Tastaturen, Telefone usw. benutzen, wischen Sie sie mit antibakteriellen Tüchern zwischen den Benutzern ab.
  • Halten Sie einen Abstand von mindestens 1 bis 2 Metern zwischen Ihnen und allen Personen, die husten oder niesen, ein.
  • Achten Sie darauf, dass Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung auf eine gute Atemwegshygiene achten. Das bedeutet, dass Sie Mund und Nase mit einem Taschentuch oder ihrer Ellbeuge bedecken, wenn Sie husten oder niesen, dann das benutzte Taschentuch sofort entsorgen und Ihre Hände waschen.
  • Gewöhnen Sie sich daran, Ihr Gesicht, Ihren Mund und Ihre Augen nicht zu berühren.
  • Vermeiden Sie es, Hände zu schütteln.
  • Verwenden Sie ein Handdesinfektionsgel mit mindestens 60% Alkoholgehalt, wenn keine Handwaschgelegenheit zur Verfügung steht.
  • Halten Sie Ihre Hände gut gepflegt, da häufiges Waschen die Haut trocken und rissig machen kann (was zum Erysipel führen kann).
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Regierung in Bezug auf Menschenansammlungen und meiden Sie bestimmte Bereiche und Aktivitäten. Diese können sich durchaus ändern, wenn mehr über das Virus bekannt wird oder wenn mehr Menschen infiziert werden.

    Wenn Sie einen Kompressionshandschuh oder Armstrumpf mit Handschuh tragen:
  • Die meisten Hersteller von Kompressionsstrümpfen raten, die Waschanleitung auf Ihrer Kleidung zu befolgen, aber stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Kompressionsstrümpfe jeden Tag waschen. Uns wurde gesagt, dass antibakterielles Handgel die Kleidung nicht beschädigt.
  • Die meisten Kompressionsstrümpfe können bei 40 °C in der Waschmaschine gewaschen und anschließend im Schonwaschgang des Wäschetrockners getrocknet werden. Wenn Ihr Kompressionsstrumpf nicht im Trockner getrocknet werden kann, trocknen Sie es vor dem Gebrauch gründlich an der Luft.
  • Die meisten Kompressionsstrümpfe bleiben über ca. 100 Wäschen in gutem Zustand, wenn sie aber in einen Netz-Waschbeutel gelegt werden, sind sie noch besser geschützt.
  • Sie können einen Einweghandschuh über dem Kompressionshandschuh für längere Zeit am Tag tragen, wenn Sie in einem Beruf tätig sind, bei dem Sie sich häufig die Hände waschen müssen. Bitte denken Sie daran, dass der Handschuh dazu dient, eine Kontamination Ihres Kompressionshandschuhs zu verhindern; er wird Sie nicht vor dem Virus schützen. Das Virus kann auf dem Plastikhandschuh leben und auf die gleiche Weise wie durch Ihre Hand übertragen werden, sodass die gleichen Regeln gelten – häufiges Waschen und Wechseln des Handschuhs.
  • Für manche Menschen ist es vielleicht eine Herausforderung, einen Einweghandschuh zu bekommen, der über die geschwollene Hand passt. Möglicherweise müssen Sie mit Größen experimentieren. Wenn Sie keine passende Größe finden können, sprechen Sie mit Ihren Therapeuten, um zu sehen, ob es angebracht ist, dass Sie den Handschuh vorübergehend ändern, wenn Sie ihn tragen.
  • Tragen Sie einen Ersatzkompressionshandschuh/einen Ersatzkompressionsstrumpf in einem versiegelten Plastikbeutel mit sich, falls Sie befürchten, dass Ihr Handschuh kontaminiert worden sein könnte. Stecken Sie den verschmutzten in den Plastikbeutel und verschließen Sie ihn, bis er gewaschen werden kann, und denken Sie daran, den Plastikbeutel wegzuwerfen.

Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen e. V.

Quelle: Lymphoedema Support Network (LSN)

Abgesagt – Jour fixe Wien

Aufgrund des Corona-Virus wird das Jour fixe in Wien leider bis auf Weiteres abgesagt!

Die Landesstelle Wien lädt interessierte Lymphödemerkrankte und Angehörige, ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen und HeilmasseurInnen zu Ihrem monatlichen Jour fixe, jeden 2. Mittwoch im Monat (außer Juli und August) herzlich ein.

Lymph-Liga Kongress 2021 in Wien

Save the Date
Jahrestagung der Österreichischen Lymph-Liga

10./11. September 2021

Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2 (Ecke Alser Straße)
1090 Wien

Landesstelle Kärnten lud zum Treffen

Am 04. Februar war es wieder soweit. Das Lymph-Liga Treffen in Wolfsberg stand heuer unter dem Motto: Physikalische Therapie beim Lymphödem. Dazu hielt Herr Prim. Dr. Gert Apich einen interessanten Vortrag. Weiters sprach Herr Christoph Haslinger von der Firma Juzo über Selbstmanagement und die aktuellen Sortiments-Neuigkeiten bei der Kompressionsbestrumpfung. Das Publikum war bunt gemischt. Patientinnen und Patienten, die sich gerade zur Rehabilitation an der Lymphklinik Wolfsberg befinden und viele Kärntner Mitglieder der Lymph-Liga.